WERKSTOFFE

Unter dem Begriff Keramik (griechisch: Erden) wird ein nichtmetallischer und anorganischer Werkstoff verstanden, der im Allgemeinen seine Formgebung bei Raumtemperatur erhält und typische Werkstoffeigenschaften durch eine spezielle Temperaturbehandlung (Brennen/Sintern) erfährt.

Die Technische Keramik (synonym: Hochleistungskeramik) wird aktuell vielfach als “Problemlöser” oder als “enabling Technology” bezeichnet. Diese Charakterisierung erfolgt aus Anwendersicht vor allem, weil technische Keramik vorzugsweise dort zum Einsatz kommt, wo konventionelle Werkstoffe versagen und/oder sich durch den Einsatz der Keramik ein Zugewinn an Funktionalität und Wirtschaftlichkeit erzielen lässt. Das betrifft insbesondere Schlüsseltechnologien und -techniken, für die die Verwendung von keramischen Erzeugnissen verfahrenstechnisch eine Notwendigkeit darstellt.

Die Fügetechnik Berlin-Brandenburg GmbH verwendet Oxidkeramiken, insbesondere Aluminium- und Zirkonoxid, sowie ZTA- und ATZ-Kompositkeramiken.

Darüber hinaus entwickeln und optimieren wir kundenspezifische Werkstoffvarianten.

 

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Keramik als Werkstoff eignet sich besonders, wenn ihr Bauteil einer oder mehreren der folgenden mechanischen, thermischen und/oder biologisch-chemischen Anforderungen genügen muss:

  • Hochtemperaturfestigkeit
  • Wärmeisolation
  • Bioinertheit
  • Biokompatibilität
  • große Härte
  • Verschleißfestigkeit
  • Biegebruch- und Druckfestigkeit
  • Korrosionsbeständigkeit
  • Unmagnetisch

Für weitere allgemeine Informationen zum Werkstoff Hochleistungskeramik können Sie die Internetseite des Verbands der Keramischen Industrie e.V. besuchen: http://www.keramverband.de/keramik.html